Combatives

Combatives ist ein Sammelbegriff für – meist aus dem militärischen oder behördlichen Bereich kommende – Vorgehensweisen, die sich durch universell einsetzbare, grobmotorische, brachiale und einfach erlernbare Techniken auszeichnen. Es gibt also keine komplizierten Kampfkunst-Bewegungen und Choreografien. Deshalb lassen sich Combatives auch von normalen Menschen bereits nach einer kurzen Traingsdauer erfolgreich einsetzen.

In der Selbstverteidigung hat der Begriff Combatives (das englische Wort „combative“ bedeutet „kampflustig“) mehrere Bedeutungen:

  • Historisch betrachtet bezeichnet Combatives das System, das Fairbairn, Sykes und Applegate im zweiten Weltkrieg für den Kampf ohne Schusswaffe unterrichtet hatten.
  • Combatives wird als Oberbegriff für Nahkampfmethoden aus dem Militär verstanden.
  • Im Krav Maga werden unter der Bezeichnung Combatives Schläge und Tritte unterrichtet.
  • Combatives bezeichnet ein aktuelles Nahkampf-Programm der US Army.
  • Combatives ist die Beschränkung auf einfache und unkomplizierte Techniken, da diese aufgrund der beschränkten Ausbildungszeit im Militär mit wenig Zeitaufwand vermittelt und beherrscht werden müssen.
  • Combatives ist ein Oberbegriff für Kampftechniken, die ohne Kampfkunst-Hintergrund vor allem an Militär und Polizei, aber auch an interessierte Zivilisten unterrichtet wird.

Jede dieser Definitionen hat einen wahren Kern und es wird klar, dass Combatives mit herkömmlichem Kampfsport oder Kampfkunst kaum etwas zu tun hat.

Combatives Zürich: einfach und effektiv gegen Gewalt

Combatives bei Functional Fighting in Zürich bedeutet: Funktionierende Vorgehensweisen für den Selbstschutz, die in dynamischen Vollkontakt-Szenarien und in der Realität geprüft wurden. Dies beinhaltet ein reduziertes Set an einfachen, brachialen und effektiven Techniken, welche auch im Hochstress eines Angriffs noch umsetzbar sind. Wir unterrichten also nur Techniken, die sich in der Hektik und im Stress realer Gewalt bereits bewährt haben. Es geht uns darum, Personen schnellstmöglich in die Lage zu versetzen, mit massiver Gewalt umgehen zu können.

Zusammen mit unserem Partner SC Int’l – Street Combatives / Strategic Combatives, wo die meisten unserer Trainer zertifiziert sind, haben wir uns auf die folgende Definition festgelegt:

Street Combatives ist ein einfach zu erlernendes System für den realen Selbstschutz in Hochstress-Situationen. Es beschränkt sich auf brachiale und grobmotorische Techniken sowie auf Ziele mit maximaler physiologischer Trefferwirkung. Dadurch eignet es sich ideal für Personen, die sich oder Dritte vor asymmetrischen Angriffen (stärkere und überlegene Gegner respektive mehrere Gegner, Einsatz von Waffen, Angriffe aus dem Hinterhalt) offensiv schützen wollen.

Das ideale System für Zivilisten

Gerade der militärische und behördliche Hintergrund lässt Combatives als das ideale System für Zivilisten erscheinen. Wer sich vor realer Gewalt und massiven Übergriffen schützen will, sollte sich an Anwendern orientieren, die täglich mit dieser Problematik konfrontiert sind. Denn polizeiliche und militärische Einsatzkräfte können es sich nicht leisten, mit Fantasietechniken ihre Gesundheit und ihr Leben zu riskieren – sie müssen sicher gehen, dass ihre Vorgehensweisen funktionieren. Genau das gilt auch für Zivilisten, die sich vor Bedrohungen und Angriffen schützen wollen.

Unser Combatives Zürich Training sieht vielleicht nicht so elegant aus wie traditionelle Kampfkunst. Dafür funktionieren die Vorgehensweisen auch bei einer realen gewalttätigen Auseinandersetzung und gegen massive Bedrohungen.

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